Aktuell

Neuer Radweg wird für einen Tag gekennzeichnet

Die SteverLandRoute soll zur Fahrradsaison 2018 eröffnet werden. Bereits am 25. Juni wird die Strecke mit BürgermeisterInnen und Touristikern probeweise befahren und das Logo der neuen Strecke erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert.

Der Radweg wird die Anrainer-Kommunen von der Quelle der Stever in den Baumbergen bis zur Mündung in die Lippe miteinander verbinden. Auf einer Strecke von ca. 76 km führt er durch sechs Städte und Gemeinden und bringt den Radfahrer ab 2018 immer wieder direkt an das Gewässer. Er verbindet nicht nur Kommunen miteinander, sondern ist auch Bindeglied bereits bestehender, (über)regionaler Wasser-Themenradwege, wie dem "Berkelradweg", der "Römer-Lippe-Route" und dem "Bocholter Aa" Radweg.

Auch wenn die Strecke jetzt noch nicht eröffnet ist, so wird sie am 25. Juni 2017 durch den ADFC Kreisverband Münsterland e.V. eigens für diesen Tag mit Flatterbändern markiert, sodass Interessierte die Strecke bis nach Olfen "auf eigene Faust" erkunden können. Ziel dort wäre dann das Steverauenfest, das ganztags am Rande des Gewässers stattfindet. Dorthin fährt auch die Gruppe aus Bürgermeisterinnen und Touristikern, die vormittags an der Steverquelle in Nottuln starten.


Fotowettbewerb - die Gewinner stehen fest

Die neun aussagekräftigsten von insgesamt 83 eingesendeten Bildern wurden ausgewählt.

Den Hauptpreis gewann Ingo Klever aus Olfen, der mit seinem Bild "A cold morning" die renaturierte Stever in seinem Heimatort bei Nebel ablichtete. Hierfür erhielt er neben einem großformatigem Druck seines Fotos auch zwei Eintrittskarten für ein Freiluftkonzert im Schloss Nordkirchen. Zu den weiteren Preisen zählten u.a. Gutscheine für das Café 18|97 im Longinusturm sowie Boots- und Kanufahrten in Lüdinghausen, Olfen und Haltern am See sowie Freibadeintritte in Senden und Selm.

Preisvergeber waren alle Anrainer-Kommunen der Stever, die auch gemeinsam für den Wettbewerb warben. Die neun Gewinnerfotos werden im Kontext des neuen Radweges - der SteverLandRoute - an verschiedenen Stellen der Stever wieder "auftauchen". Bis dahin wird eine Wanderausstellung durch die beteiligten Kommunen die preisgekrönten Fotos präsentieren. Dies geschieht erstmalig bei der Probefahrt der neuen Route am 25. Juni 2017 während des Steverauenfestes in Olfen.


Die neun Gewinnerfotos von der Quelle bis zur Mündung der Stever

Den Hauptpreis gewann Ingo Klever aus Olfen, der mit seinem Bild "A cold morning" die renaturierte Stever in seinem Heimatort bei Nebel ablichtete.

Weitere Preisträger waren Karin Czarnotta für die Aufnahme, die sie in Nottuln in der Nähe der Quelle machte; Volker Sander für sein "Stevergarafälle", einer Steverstufe im frostigen Winter bei Senden; Barbara Vogelsang für zwei Schwäne auf der Alten Stever in Lüdinghausen; Bernd Radtke, für das fotografierte Wehr bei Selm; Daniela Stera, für den Steverstrand bei Olfen - ebenfalls im Nebel; Bernhard Wiefel, der eine Floßfahrt im renaturierten Bereich des Flusses ablichtete; Ulrich Schriewer, für seinen Lieblingsplatz zwischen dem Halterner Stausee und der Mündung in die Lippe sowie Oliver Henning für die Sommeraufnahme von der Dreibogenbrücke aus.



Neues im Projektbaustein SteverStufen – Lebendige Stever

In Senden starten Baumaßnahmen

Im Sommer 2017 starten in der Gemeinde Senden die geplanten Maßnahmen für die Umsetzung des Projektbausteins SteverStufen – Lebendige Stever. Kern dieser Maßnahmen ist die hochwertige ökologische Umgestaltung der Stever im Sinne der EU-Wasserrahmenrichtlinie. D.h. in Senden soll eine möglichst naturnahe Steverlandschaft entstehen. So werden z.B. für die Fischwanderung hinderliche Querbauwerke, wie Staustufen, entfernt. Auch das Flussbett der Stever wird an vielen Stellen verbreitert, sodass eine Aue entsteht, die den Lebensraum an der Stever für verschiedenste Tierarten vergrößert und bei Hochwasser überflutet wird und somit auch zum Hochwasserschutz beiträgt. Über die Gestaltung von Zugangsmöglichkeiten kann die Verwandlung zu einem lebendigen Gewässer, die bis Juni 2019 vollendet sein soll, hautnah erlebt werden.

Der schönste Platz an der Stever von Ulrich Schriewer.

WasserWegeSTEVER als Trickfilm

Die Geheimnisse der Stever

Kinder der Wolfhelmschule gestalteten unter Anleitung von Gaby Schlüter einen eigenen Trickfilm über das Projekt WasserWegeSTEVER. Insgesamt 2.500 einzelne Bilder waren für den 5-minütigen Film notwendig, die von den Schülern der Gesamtschule der Stadt Olfen selbst gestaltet und anschließend vertont wurden.

Das Projektteam ist begeistert und bedankt sich an dieser Stelle noch mal für den tollen Film bei der Klasse 6.4 und bei Trickfilmerin Gaby Schlüter!

Dieser Kinder-Trickfilm ist Teil einer Reihe, die im Rahmen der Regionale 2016 zu insgesamt 10 Projekten erstellt wurde. Vielen Dank auch an die Regionale 2016-Agentur, die diesen Film ermöglichte!


Der Projektfilm

WasserWegeSTEVER wird vorgestellt

Da das Projekt WasserWegeSTEVER von insgesamt acht Partnern umgesetzt wird, hat das Projektteam entschieden, das Management in das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V. zu geben. Seit Frühling 2016 ist Catharina Kähler dort mit der Aufgabe betraut, das Projekt zu lenken. Für den Film war sie Interviewpartnerin und stellte stellvertretend für die acht Partner das interkommunale Projekt und seine Maßnahmen vor. Der Projektfilm gibt in gut drei Minuten die Ziele des Regionale 2016-Projektes wieder.


Die Steverquelle in den Baumbergen

Die Quelle der Stever in den Baumbergen

Die Stever entspringt in den Baumbergen bei Nottuln und beginnt dort ihre Reise durch das Steverland bis sie bei Haltern am See in die Lippe mündet. Als Quelle ist die Stever in den Baumbergen nicht alleine, denn das Gebiet weist zahlreiche Grundwasseraustritte an den Hängen des Berges auf. Auch Berkel, Vechte sowie Steinfurter und Münstersche Aa haben ihren Ursprung in der Region. Einen Einblick in die "Quellwelt" gibt der Kurzfilm "Quellen der Baumberge", der in dem GIS-Portal Erlebnis Naturerbe zu sehen ist.

http://www.erlebnis-naturerbe.de/highlights/videos/#video_8

 


Zahlreiche Fotoeinsendungen

Zahlreiche Bilder für den Fotowettbewerb sind bereits eingesendet worden und haben das Projektteam zum Schwärmen gebracht! So auch das Foto von Ulrich Schriewer, das an der Stever in Haltern am See entstanden ist. Es steht stellvertretend für viele andere wunderbare Aufnahmen, die der Jury die Entscheidung schwer machen werden.

 

Noch bis zum 28. Februar können Fotos einsendet werden. Die Teilnahmebedingungen entnehmen Sie bitte dem unten stehenden Artikel: Fotowettbewerb „Mein schönster Platz an der Stever“.

 

Der schönste Platz an der Stever von Ulrich Schriewer.

WasserWegeSTEVER – Projektfilm

Produktion eines Projektfilms

Für das Gesamtprojekt WasserWegeSTEVER wird derzeit ein Film durch die Regionale 2016-Agentur erstellt. Erste Luftbildaufnahmen zeigen die Stever bei Selm und den neu gebauten Radweg, der zum Ternscher See führt. Dieses Teilstück wird zukünftig auch im Rahmen der neu entwickelten SteverLandRoute befahren. Für den Film radelten Mitglieder des ADFC Selm (Kreisverband Unna e.V.) die neue Strecke mehrfach bei höchsten sommerlichen Temperaturen, bis die besten Aufnahmen im "Kasten" waren. Einen herzlichen Dank für die tolle Unterstützung!


Projektbaustein SteverStufen – größte Fördersumme im Rahmen der Regionale 2016

Der Projektbaustein SteverStufen der Gemeinde Senden umfasst eine hochwertige ökologische Umgestaltung der Stever.

Verschiedene Maßnahmen sollen zu einer naturnäheren Gestaltung des Gewässers führen, die hautnah von jedermann erlebt werden kann und auch touristisch attraktiv ist.

Ende September erhielt die Gemeinde Senden den Förderbescheid für die geplanten Maßnahmen im Rahmen von WasserWegeSTEVER. Diesen übergab Landesbauminister Michael Groschek mit dem Zuschussbetrag von 1,48 Millionen Euro.

Das entspricht dem höchsten Betrag dem eine Kommune aus der Städtebauförderung für Maßnahmen der Regionale 2016 zu Verfügung gestellt wird.

Bereits umgesetzt ist ein barrierefreier Neubau der Steverbrücke am Schulzentrum. Es folgen die Umgestaltung der Querbauwerke im Wasser, die Gestaltung eines Hafenplatzes sowie die Aufwertung der Uferpromenade am Kanal. Im Rahmen des Projektes entstehen auch neue Angebote für Umweltbildung.


Ausstellung "Lebendige Gewässer in NRW" im Alten Hof Schoppmann

Im Alten Hof Schoppmann wird die Ausstellung der Natur- und Umweltschutzakademie NRW (NUA) im Rahmen des Regionale 2016-Projektes WasserWegeSTEVER vom 9. Oktober bis zum 4. November zu sehen sein.

Die Wanderausstellung macht auf die Bedeutung eines nachhaltigen Gewässerschutzes aufmerksam und will dabei Informationen vermitteln, Emotionen wecken, das Bewusstsein stärken und die Handlungsbereitschaft für mehr lebendige Gewässer fördern.

Mit eindrucksvollen Bildern, Modellen, Filmen und interaktiven Lernstationen wendet sich die Ausstellung an ein breites Zielpublikum. Sowohl Erwachsene als auch Kinder werden auf geeignete Weise angesprochen.

Die Eröffnung findet am 9. Oktober um 11:30 Uhr im Torhaus des Hofes im Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld statt.

Ausstellung "Lebendige Gewässer in NRW" im Alten Hof Schoppmann

Fotowettbewerb "Mein schönster Platz an der Stever"

WasserWegeSTEVER lädt zu einem Fotowettbewerb ein.

Ganz im Sinne dieses Regionale 2016 – Projektes, die Stever erlebbar zu machen, werden Hobby-Fotografen dazu aufgerufen, Aufnahmen des Gewässers einzureichen. Unter dem Motto „Mein schönster Platz an der Stever“ können bis zum 28. Februar 2017 maximal drei „lebendige“ Fotos mit einem Motiv der Stever von der Quelle bis zur Mündung an das Projektmanagement im Naturschutzzentrum des Kreises Coesfeld (catharina.kaehler@naturschutzzentrum-coesfeld.de) gesendet werden.  

Bei der Motivwahl ist dem Kuratorium aus Ökologen, Touristikern und Projektverantwortlichen der konkrete Bezug zum Fluss ebenso wichtig, wie die Begründung der Motivwahl sowie die Erstellung des Bildes unter Naturschutzaspekten.

Die Preise werden von den sieben Projekt-Kommunen vergeben. Hier locken ein Gutschein für das Café am Longinusturm „18|97“, Eintrittskarten für das Familienbad „cabrio“ in Senden, ein Kanu-Nachmittag in Lüdinghausen, Gutscheine für den Seepark Ternsche, eine Floßfahrt in Olfen, eine Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff „Möwe“ auf dem See in Haltern sowie Karten für das Freiluftkonzert 2017 im Innenhof des Schlosses Nordkirchen.

Die sieben aussagekräftigsten Fotos werden prämiert. Dabei erhält der Fotograf des am besten bewerteten Bildes zusätzlich einen großformatigen Motivdruck auf Leinwand.

Der Wettbewerb richtet sich sowohl an Hobby- als auch Berufsfotografen. Die Teilnehmer sind mit der Veröffentlichung ihrer Bilder hier auf der Homepage sowie ihrer Verwendung für Werbezwecke für den neuen Steverradweg unter Nennung Ihrer Namen einverstanden.

Die Preisvergabe findet während der Eröffnungsveranstaltung des neuen Steverradweges im Frühjahr 2017 statt.

 

Fotowettbewerb "Mein schönster Platz an der Stever"

Projektpräsentation im Rahmen der ZukunftsLANDpartie im kubaai Bocholt

WasserWegeSTEVER präsentiert sich mit einem interaktiven Stand im Rahmen der ZukunftsLANDpartie am 18. September im kubaii Bocholt.

Ab 11.00 Uhr gibt es dort ein buntes Programm für die ganze Familie mit Musik, Mitmachaktionen, Talk, Kunst und Kultur. Weitere Informationen zu der Regionale-Veranstaltung sind unter folgendem Link abrufbar: regionale2016.de


Tag der offenen Tür im Seepark Ternsche

Programm, 25.06.2016 zwischen 10:00 und 17:00 Uhr

  • Info-Stand Campingplatz
  • Besichtigung der Mietobjekte
  • Spielattraktionen für Kinder
  • Wasseraktionen der DLRG Selm e.V.
  • Probeangeln und Räucherfisch vom Angelsportverein Dortmund e.V.
  • Infostand der RegionaleAgentur2016 zum Projekt WasserZwischenRäume
  • Geführte Bootstouren auf dem Ternscher See, die die Möglichkeit bieten, sich über die geplanten Maßnahmen rund um den Ternscher See zu informieren.
  • Geführte Fahrradtour um 13:00 Uhr, die entlang des neu ausgebauten Steverauenradweges zwischen Olfen und Selm, über die Stever und von dort aus zum Dortmund-Ems-Kanal führt (Treffpunkt am Regionale-Pavillon mit eigenem Fahrrad). Dort kann sich dann ebenfalls über die geplanten Maßnahmen vor Ort informiert werden.
  • Kaffee- und Kuchenbar
  • Strandcafé am Seeufer

WasserWegeSTEVER: Start der Projektkoordination

Der Arbeitskreis WasserWegeSTEVER kam am 13. Juni 2016 im Alten Hof Schoppmann zusammen und begrüßte Catharina Kähler als Koordinatorin dieses Regionale-Projektes.

Gemeinsam entschieden sich die Projekt-Träger in der Vergangenheit für ein Management durch das Naturschutzzentrum Kreis Coesfeld e.V., das mit seinem Sitz im Alten Hof Schoppmann in Nottuln-Darup in der Nachbarschaft der Steverquelle angesiedelt ist. Hier wird die zentrale Koordinationsstelle mit Catharina Kähler zukünftig alle Aktionen im Blick haben, abstimmen und in ein didaktisches Konzept einarbeiten.
Symbolisch überreichte Wilhelm Sendermann, Bürgermeister der Stadt Olfen, den Regionale-Ball an Thomas Zimmermann, dem Geschäftsführer des Naturschutzzentrums, und seine neue Mitarbeiterin.

Der Arbeitskreis WasserWegeSTEVER kam am 13. Juni 2016 im Alten Hof Schoppmann zusammen und begrüßte Catharina Kähler als Koordinatorin dieses Regionale-Projektes.

WasserZwischenRäume

Gemeinsam statt alleine:

Die Städte Olfen und Selm gehen bei der Zusammenarbeit zur Erstellung eines Interkommunalen Masterplans neue Wege. Die Idee als Seeanrainer gemeinsam zu agieren wird von dem „Regionale 2016– Gedanken“ unterstützt gemeinschaftlich die Besonderheiten der Region herauszuarbeiten und diese innovativ als Landschafts- und Freiraum-Erlebnis in Szene zu setzen. Die Projektflächen der „WasserZwischenRäume“ liegen auf den Gemeindegebieten der Städte Olfen und Selm. Graf vom Hagen-Plettenberg ist Eigentümer von Flächen am Ternscher See und des Seeparks Ternsche. Der Seepark bietet Angebote zum Campen, Zelten und für sportliche Freizeitaktivität am Süd- und Ostufers des Ternscher Sees.

Für den Projektbaustein „WasserZwischenRäume“ innerhalb des Regionale 2016 Projektes „WasserWegeSTEVER“ wollen die Städte Olfen und Selm zusammen mit Graf vom Hagen-Plettenberg gemeinsam in die Zukunft weisende Ideen und Maßnahmen entwickeln. Der Kooperationsgedanke eröffnet den Projektpartnern die Chance, Ihre Interessen sowie geplanten Vorhaben in einen größeren inhaltlichen wie räumlichen Kontext zu stellen, mögliche Interessenskonflikte frühzeitig zu diskutieren, nach gemeinschaftlich tragbaren Lösungen zu suchen und Synergieeffekte zu nutzen.

Das Ergebnis des vorliegenden interkommunalen Masterplans können Sie hier als PDF-Format (große Datei ca. 25 MB) herunterladen.